Abgabezeitpunkt

Ich gebe meine Kaninchen im Alter von ca. 6-8 Wochen (je nach Wurfgröße und Entwicklungsstadium) ab.

Alle Tiere die meinen Stall verlassen sind gesund und munter. Der Käufer sollte sich bei der Abholung mit mir zusammen davon überzeugen, das das Tier in einem guten gesundheitlichen Zustand ist.

 

Entwicklung des Zwergwidders

Sie können sich vor dem Kauf die Elterntiere anschauen, so das Sie nicht die "Katze im Sack" kaufen und später ein Tier von 3 kg haben.

Dennoch kann es bei Zwergwiddern durchaus auch bei einer reinen "WIDDERVERPAARUNG" gerade im Winter auch mal vorkommen das die Ohren nicht komplett fallen und sie sogenannte "Segelohren" behalten oder sie schwerer werden wie die Elterntiere..

Darauf habe ich als Züchter keinen Einfluss und kann deshalb auch nicht garantieren das dies nicht passiert. Unter gewissen Umständen wie Stress und Kälte kann es sein das beim Kaninchen die Ohren mal nicht perfekt fallen.

Kreuzungen zwischen Stehohr und Widder sind  bei mir ausgeschlossen!!

 

Geschlechterbestimmung

Die Geschlechterbestimmung erfolgt mit größter Sorgfalt und Erfahrung.

Eine 100%-tige Garantie des Geschlechts kann ich trotz der Erfahrung aber nicht übernehmen.

 

Da es sich um ein Lebewesen handelt ist ein Umtausch wegen Charakterlichen Eigenschaften, Größe oder nicht perfekter Merkmale ausgeschlossen.

In Ausnahmefällen kann ich bei einer Nichtverträglichkeit zweier Tiere diese auch zurücknehmen oder tauschen.

 

Ich gebe eine 10 - Tage Gesunheitsgarantie. Sollte das Tier in der Zeit erkranken oder sogar sterben erstatte ich den Kaufpreis zurück oder tausche gegen ein gesundes Tier.

Die Kaninchenbabys die ich abgebe tragen einen Impfschutz der Mutter noch bis zur 7. - 8. Woche (RHD und Myxomatose). Danach können die Tiere durch den Tierarzt nachgeimpft werden um den Schutz zu verlängern.

Eine Kokzidienbehandlung bekommen die Kaninchen vorbeugend vor Abgabe in das neue Zuhause.

 

Informationen über Kokzidien beim Kaninchen.

 

Ich stehe vor und nach dem Kauf bei Fragen rund ums Kaninchen gerne zur Verfügung.

 

Hier einiges, was vor der Anschaffung zu überlegen ist! 

Weibchen oder Männchen?

Generell stellt sich jeder die Frage ob man ein Tier nimmt oder zwei.

Da Kaninchen Rudeltiere sind und Gesellschaft brauchen sind natürlich 2 immer am besten.

Kein Tier möchte 24 Std am Tag alleine im Käfig verbringen.

Pärchen: Ich kann jedem nur raten ein Pärchen zu nehmen da sind diese Kombination meißt am besten verträgt.Das Männchen sollte dann jedoch vor der Geschlechtsreife kastriert werden, da es sonst ziemlich schnell ungewollten Nachwuchs gibt!

Kaninchen ob Weibchen oder Männchen werden ab der 12. Woche Geschlechtsreif.

2 Weibchen: zwei „Schwestern“ verstehen sich normal sehr gut. Wenn der Stall/Auslauf für die Tiere groß genug ist und sich die Tiere auch mal zurück ziehen können ist es auch möglich mehrere Mädels zusammen zu halten.

Wenn der Raum zu klein ist kann es auch mal zu zickereien kommen.

2 Jungs: Diese Kombination kann gut gehen, muß aber nicht.

Die Anfangszeit geht meißt noch alles gut. Kommen die beiden jedoch in die Geschlechtsreife kann es zu Machtkämpfen kommen.Wenn man diese jedoch zusammen halten möchte ist die Kastration eines oder beide Tiere notwendig.

 

Zeitfaktor:

Ein Kaninchen kann bis zu 10 Jahre alt werden. Bin ich bereit, mich tagtäglich darum zu kümmern?

Ein Kaninchen braucht Unterhaltung, kann ich ihm das bieten? Ansonsten wäre es nötig zwei Kaninchen zu nehmen.Dies wäre aber wenn möglich immer die beste Alternative!

 

Platz:

Ein Kaninchen braucht sehr viel Auslauf. Der Stall sollte zumindest 120x50cm betragen.

Will man eines in der Wohnung halten, muß man mit vielen „Verlusten“ rechnen. D.h. ein Kaninchen knabbert alles an, was es zwischen die Zähne bekommt. Es beißt in Wände, Schränke, Bücher, Kabel, etc. Man muss die Räume, die für das Kaninchen bestimmt sind also auch sicher machen. Kabel müssen hochgemacht werden etc.

Stall:

Ein großer Auslauf ist Grundvoraussetzung! Wenn es täglich mehrere Stunden Auslauf bekommt muß der Stall selber nicht so riesig sein. Es sollte sich aber schon bewegen können!

Ich persönlich bevorzuge die Außenhaltung.

Dies könnte z.B. so aussehen:

Wenn man einen Garten hat, nichts wie raus mit den kleinen Rackern! Natürlich brauchen sie dort einen wetterfesten Stall! Im Winter sollten sie vor Frost geschützt werden.

Wir haben im Garten alles eingezäunt, was nicht für sie bestimmt ist. Wenn wir da sind haben sie den ganzen Garten für sich und können sich austoben. Sollte mal keiner zuhause sein, haben sie einen Laufstall.

Auch wenn sie oft nur rumliegen und Gras etc. fressen, möchte sich ein Kaninchen zeitweise austoben. 

Wer Handwerklich geschickt ist kann ein solches Freigehege auch selber bauen

 

Das Einstreu

Als Einstreu empfehlen sich Hobelspäne. Diese kann man entweder als Kleintierstreu kaufen oder man fragt einfach bei einer Schreinerei nach. Dort bekommen man die immer Säckeweise umsonst!

Stroh als Einstreu macht zwar nicht soviel Dreck wie Späne, saugt unter Umständen den Urin auch nicht so schnell auf. Dies kann dann zu Geruchsentwicklung kommen.

Mittlerweile gibt es auch gepresstes Einstreu von diversen Herstellern das auch sehr gut geeignet ist.

Regelmäßige Reinigung verhindert Krankeiten. Gerade bei warmen Temperaturen legen Fliegen gerne ihre Eier im feuchten Urin-Spänegemisch ab.

Wenn der Stall komplett gereinigt wird kann man diesen einfach mit Desinfektion einsprühen.

 

Ernährung:

Grundnahrungsmittel ist Heu! 

 

Es sollte Kaninchen immer zur Verfügung stehen, da es das Beste für die Zahnabnutzung ist!

 

Trockenfutter scheint zwar sehr lecker zu sein, sollte aber nur in Maßen verfüttert werden, da es erstens dick und zweitens schnell satt macht.

Ab und zu ein Stück trockenes Brot schadet auch nicht – macht aber auch dick!

 

Als Kraftfutter für die Jungtiere und Mütter füttern wir das Nagermüsli von Onovo. Dem geben wir noch Haferflocken und Luzerne bei.

Die Erwachsenen Tiere bekommen Pellets von Hasfit Prima mit beigemischten Luzernen.

  

Frischfutter

 

Grünes sollte nicht von Hundeklos gesammelt werden und auch nicht bei Felder die gespritzt werden. Man sollte auch nicht unbedingt am Waldrand sammeln da dort ein Befall von Fuchsbandwürmer sein könnte.

Gras nie Nass füttern. Wenn die Tiere Durchfall bekommen sofort wieder auf Heu umstellen.

Gerade im Sommer wenn die Tiere auch draußen stehen kann man ins Trinkwasser das dieses nicht kippt Apfelessig tun.

Ein Esslöffel auf 1 Liter Wasser genügen da.

Die Säure hält auch Krankheitserreger wie E-coli Bakterien fern.

 

Gemüse welches gefüttert werden darf:

Salat

Radieschenblätter

Obstzweige

Gurken- und Gurkenschalen sind sehr gut geeignet (wenn ungespritzt)

Löwenzahn

frisches Gras

Möhren mit Grünzeug

Bei Kohl sollte man wegen der Blähgefahr vorsichtig sein.

Kartoffeln sind ungekocht wegen der Blausäure giftig!


Obst:

Äpfel

Birnen

Bananen

Brombeere

Erdbeeren

Himbeeren

Johannisbeeren

Pflaumen

Weintrauben

können ohne Bedenken verfüttert werden!

 

Krankheiten:

Grundsätzlich gilt, wenn das Kaninchen nicht mehr frisst oder sonst nicht normal ist sofort zum Tierarzt.